Sizilien, die größte Insel im Mittelmeer, verzaubert Besucher mit einer faszinierenden Mischung aus reicher Geschichte, spektakulärer Natur und kulinarischen Köstlichkeiten. Über Jahrtausende hinweg haben verschiedene Kulturen – von den alten Griechen und Römern bis hin zu den Arabern und Normannen – ihre Spuren auf der Insel hinterlassen. Diese kulturelle Vielfalt spiegelt sich in den beeindruckenden Sehenswürdigkeiten wider, die von antiken Tempeln und prächtigen Kathedralen bis hin zu majestätischen Vulkanlandschaften reichen.
Wer nach Sizilien reist, findet eine Schatzkammer an Attraktionen vor, die jeden Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Von der lebhaften Hauptstadt Palermo mit ihren prachtvollen Palästen bis hin zum imposanten Ätna, Europas größtem aktiven Vulkan – die Insel bietet für jeden Geschmack etwas Besonderes. In diesem Artikel stellen wir dir acht unverzichtbare Sehenswürdigkeiten vor, die du bei deiner Sizilien-Reise auf keinen Fall verpassen solltest und die dir die wahre Essenz dieser faszinierenden Mittelmeerinsel näherbringen werden.
Sizilien auf einen Blick: Mit 25.711 km² die größte Insel im Mittelmeer und eine autonome Region Italiens.
Beste Reisezeit: April bis Juni und September bis Oktober für angenehme Temperaturen und weniger Touristen.
Anreise: Internationale Flughäfen in Palermo, Catania und Trapani mit direkten Verbindungen aus Deutschland.
Die faszinierenden Sehenswürdigkeiten Siziliens: Eine Entdeckungsreise
Sizilien verzaubert Besucher mit einem faszinierenden Kaleidoskop aus historischen Stätten, die von der bewegten Vergangenheit der Mittelmeerinsel zeugen. Der majestätische Ätna, Europas größter aktiver Vulkan, bietet Abenteuerlustigen spektakuläre Wanderungen mit atemberaubenden Ausblicken, die ähnlich beeindruckend sind wie die traumhaften Landschaften in Krabi. In Syrakus können Geschichtsinteressierte das beeindruckende griechische Theater erkunden, während die normannischen Mosaiken in der Kathedrale von Monreale zu den schönsten Kunstwerken des Mittelalters zählen. Die malerischen Städte Taormina und Cefalù mit ihren verwinkelten Gassen und charakteristischen Sandsteinbauten offenbaren den besonderen Charme dieser mediterranen Perle, die unzählige Geschichten zu erzählen hat.
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Antike Schätze: Die historischen Sehenswürdigkeiten Siziliens
Sizilien beherbergt einige der beeindruckendsten antiken Stätten im gesamten Mittelmeerraum, die Zeugnis von der reichen Vergangenheit der Insel ablegen. Das Tal der Tempel in Agrigent zählt zu den besterhaltenen griechischen Tempelanlagen außerhalb Griechenlands und wurde bereits 1997 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. In Syrakus können Besucher das gut erhaltene griechische Theater bestaunen, das einst bis zu 15.000 Zuschauer fasste und heute noch für Aufführungen genutzt wird. Die römische Villa del Casale nahe Piazza Armerina beeindruckt mit ihren außergewöhnlich gut erhaltenen Bodenmosaiken, die detailreiche Szenen aus dem römischen Alltagsleben zeigen. Die archäologischen Stätten von Selinunt, mit ihren imposanten Tempelruinen direkt am Meer, bieten nicht nur historische Einblicke, sondern auch atemberaubende Panoramablicke auf das Mittelmeer.
Das Tal der Tempel in Agrigent umfasst sieben dorische Tempel aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. und zählt zu den bedeutendsten Beispielen griechischer Kunst und Kultur.
Die Villa del Casale besitzt mit etwa 3.500 m² die größte Sammlung römischer Mosaiken weltweit und gibt einzigartige Einblicke in das Leben der römischen Aristokratie.
Das griechische Theater von Syrakus ist eines der größten seiner Art und wird im Sommer für klassische Aufführungen genutzt, die in authentischer Atmosphäre stattfinden.
Vulkanische Wunder: Der Ätna als beeindruckendste Natursehenswürdigkeit Siziliens

Als majestätischer Wächter über die Ostküste Siziliens erhebt sich der Ätna, Europas höchster und aktivster Vulkan, der mit seinen beeindruckenden Ausbrüchen und der faszinierenden Mondlandschaft Besucher aus aller Welt in seinen Bann zieht. Die schwarzen Lavafelder und dampfenden Krater bilden einen dramatischen Kontrast zu den fruchtbaren Hängen, auf denen exzellente Weine gedeihen – ein Naturschauspiel, das in seiner Intensität an die beeindruckenden Landschaften Kolumbiens erinnert. Bei einer geführten Tour können Besucher bis auf 2.900 Meter Höhe gelangen und den atemberaubenden Blick über die sizilianische Küste und das Mittelmeer genießen. Die UNESCO hat den Ätna bereits 2013 zum Weltnaturerbe erklärt, was seine außergewöhnliche Bedeutung als Naturmonument und als eine der spektakulärsten Sehenswürdigkeiten Siziliens unterstreicht.
Kulturerbe bewundern: Die UNESCO-Sehenswürdigkeiten auf Sizilien
Sizilien beherbergt eine beeindruckende Anzahl von sieben UNESCO-Welterbestätten, die das reiche kulturelle Erbe der Insel widerspiegeln. Die antike Stadt Syrakus und die Felsennekropole von Pantalica zeugen von über 3000 Jahren mediterraner Geschichte und begeistern mit ihrem außergewöhnlichen archäologischen Wert. In der Spätbarock-Region des Val di Noto finden Besucher acht malerische Städte, die nach dem verheerenden Erdbeben von 1693 im einzigartigen sizilianischen Barockstil wiederaufgebaut wurden. Die Villa Romana del Casale bei Piazza Armerina fasziniert mit ihren spektakulären römischen Mosaiken, die zu den besterhaltenen und umfangreichsten ihrer Art in der antiken Welt zählen.
- Sizilien besitzt sieben UNESCO-Welterbestätten von außergewöhnlichem kulturellem Wert.
- Das archäologische Gebiet von Syrakus gehört zu den bedeutendsten Zeugnissen antiker Mittelmeerkultur.
- Die acht Barockstädte des Val di Noto repräsentieren ein einzigartiges architektonisches Ensemble.
- Die Villa Romana del Casale beherbergt die besterhaltenen römischen Mosaiken der Welt.
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Kulinarische Sehenswürdigkeiten Siziliens: Märkte, Trattorien und Weinberge
Siziliens kulinarische Landschaft ist ebenso beeindruckend wie seine historischen Monumente und kann durch einen Besuch der lebhaften Märkte wie dem berühmten Mercato del Capo in Palermo erkundet werden. In den traditionellen Trattorien der Insel werden authentische Gerichte wie Pasta alla Norma und frische Meeresfrüchte serviert, die die arabischen, griechischen und spanischen Einflüsse der sizilianischen Küche widerspiegeln. Die Weinregion rund um den Ätna bietet Weinliebhabern die Möglichkeit, die charakteristischen Weine Siziliens zu probieren, die auf dem vulkanischen Boden gedeihen und einen unverwechselbaren Geschmack entwickeln. Nicht zu vergessen sind die süßen Verlockungen wie Cannoli und Cassata, die in den zahlreichen Pasticcerien der Insel nach jahrhundertealten Rezepten zubereitet werden. Ein Besuch der Mandelhaine bei Agrigent zur Blütezeit im Februar offenbart nicht nur ein atemberaubendes Naturschauspiel, sondern auch die Grundlage für viele sizilianische Süßspeisen, die die kulinarische Tradition der größten Mittelmeerinsel bereichern.
Der Mercato del Capo in Palermo gilt als einer der authentischsten Lebensmittelmärkte Siziliens und bietet täglich (außer Sonntag) von 7:00 bis 14:00 Uhr lokale Spezialitäten.
Die Ätna-Weinregion umfasst mehr als 60 Weingüter, deren Reben auf vulkanischem Boden in Höhenlagen zwischen 400 und 1.000 Metern angebaut werden.
In Sizilien findet jährlich das Couscous Fest in San Vito Lo Capo statt – ein kulinarisches Event, das die nordafrikanischen Einflüsse auf die sizilianische Küche zelebriert.
Versteckte Perlen: Unentdeckte Sehenswürdigkeiten abseits der Touristenpfade Siziliens
Abseits der bekannten Attraktionen verbirgt Sizilien wahre Schätze, die selbst viele Einheimische noch nicht entdeckt haben. In den verwinkelten Gassen von Erice, einer mittelalterlichen Stadt auf einem Berg, fühlt man sich wie in einer anderen Zeit, während die archäologische Stätte Morgantina mit ihren gut erhaltenen Ruinen einen faszinierenden Einblick in die antike griechische Kultur bietet. Die unberührten Landschaften und die kulturelle Vielfalt erinnern an andere faszinierende europäische Regionen, doch Siziliens versteckte Perlen bestechen durch ihre ganz eigene Mischung aus Geschichte, Natur und authentischem Inselleben.
Die Sehenswürdigkeiten Siziliens fotografieren: Die besten Fotospots der Insel

Sizilien bietet beeindruckende Fotomotive an jeder Ecke, vom majestätischen Ätna bei Sonnenaufgang bis zu den schimmernden Salinen von Trapani bei Sonnenuntergang. Die antiken Tempelanlagen von Agrigent und Selinunt erscheinen im goldenen Nachmittagslicht besonders eindrucksvoll und lassen sich aus verschiedenen Perspektiven perfekt in Szene setzen. Für urbane Fotografie eignen sich die barocken Städte Syrakus, Noto und Ragusa mit ihren verwinkelten Gassen und kunstvollen Fassaden, die besonders in den frühen Morgenstunden ohne Touristenmassen wunderbar zur Geltung kommen. Nicht zu vergessen sind die dramatischen Küstenabschnitte wie die Scala dei Turchi mit ihren weißen Kalkfelsen oder das tiefblaue Meer an der Isola Bella bei Taormina, die bei jedem Wetter faszinierende Bildkompositionen ermöglichen.
- Der Ätna und die Salinen von Trapani bieten spektakuläre Landschaftsaufnahmen bei Sonnenauf- und -untergang.
- Die antiken Tempelanlagen von Agrigent und Selinunt erscheinen im goldenen Nachmittagslicht besonders fotogen.
- Barocke Städte wie Syrakus, Noto und Ragusa sind morgens ohne Touristenmassen am besten zu fotografieren.
- Küstenformationen wie die Scala dei Turchi und die Isola Bella bieten zu jeder Tageszeit dramatische Bildkompositionen.
Sehenswürdigkeiten Siziliens erleben: Praktische Tipps für die perfekte Reiseplanung
Um die faszinierenden Sehenswürdigkeiten Siziliens optimal zu erleben, empfiehlt sich eine sorgfältige Reiseplanung mit ausreichend Zeitpuffer für spontane Entdeckungen. Die beste Reisezeit liegt zwischen April und Juni oder September und Oktober, wenn angenehme Temperaturen herrschen und die Touristenmassen geringer sind. Ein Mietwagen bietet die größte Flexibilität, um entlegene Orte wie das Tal der Tempel oder den Ätna bequem zu erreichen, während in Städten wie Palermo öffentliche Verkehrsmittel eine gute Alternative darstellen. Für kulturinteressierte Besucher lohnt sich die Sizilien-Card, die günstigen Eintritt zu vielen historischen Stätten gewährt und lange Warteschlangen an beliebten Attraktionen vermeiden hilft.
Häufige Fragen zu Sehenswürdigkeiten Sizilien
Was sind die bekanntesten antiken Stätten auf Sizilien?
Sizilien beherbergt einige der besterhaltenen griechischen und römischen Ruinen im Mittelmeerraum. Das Tal der Tempel (Valle dei Templi) in Agrigent mit seinen sieben dorischen Tempeln zählt zum UNESCO-Welterbe und gilt als Highlight jeder Inselreise. In Syrakus beeindruckt die archäologische Ausgrabungsstätte mit dem griechischen Theater und dem Ohr des Dionysios. Die Villa Romana del Casale bei Piazza Armerina besticht durch ihre außergewöhnlich gut erhaltenen Bodenmosaike aus römischer Zeit. Weitere bedeutende antike Monumente sind das griechisch-römische Theater in Taormina und die Ruinen von Segesta mit ihrem unvollendeten Tempel.
Welche Natursehenswürdigkeiten sollte man auf Sizilien nicht verpassen?
Der Ätna, Europas höchster und aktivster Vulkan, dominiert die Ostküste Siziliens und bietet beeindruckende Wandermöglichkeiten durch seine Mondlandschaft. Die Äolischen Inseln mit Stromboli und Vulcano sind für ihre vulkanische Aktivität und spektakulären Ausbrüche bekannt. Im Naturreservat Zingaro an der Nordwestküste findet man traumhafte Buchten und seltene Pflanzenarten. Die Alcantara-Schlucht mit ihren bizarren Basaltformationen wurde durch Lavaströme geschaffen und lädt zum Erkunden ein. Auch die Salinen von Trapani mit ihren charakteristischen Windmühlen und die türkisfarbene Scala dei Turchi, eine natürliche Kalksteintreppe an der Südküste, gehören zu den landschaftlichen Attraktionen der Mittelmeerinsel.
Wie kommt man zum Ätna und welche Touren werden angeboten?
Der Vulkan Ätna ist von Catania aus in etwa einer Stunde mit dem Auto erreichbar. Die Seilbahn Funivia dell’Etna startet an der Südseite bei Rifugio Sapienza auf 1.900 Metern und bringt Besucher bis auf 2.500 Meter Höhe. Von dort führen geführte Exkursionen mit Geländefahrzeugen und zertifizierten Bergführern zu den höheren Zonen. Alternativ gibt es zahlreiche Wanderwege unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade rund um den Kraterberg. Besonders beliebt sind Sonnenaufgangstouren und geologische Erkundungen der Lavahöhlen. Bei aktiven Eruptionsphasen werden spezielle Abendtouren angeboten, um das Naturschauspiel zu beobachten. Die Preise variieren je nach Tour zwischen 30 und 150 Euro pro Person, abhängig vom Umfang und der Dauer des Ausflugs.
Welche historischen Städte auf Sizilien lohnen einen Besuch?
Palermo, die Hauptstadt Siziliens, fasziniert mit ihrer arabisch-normannischen Architektur, lebhaften Märkten und prächtigen Palästen wie dem Palazzo dei Normanni. Syrakus verbindet auf der Halbinsel Ortygia mittelalterlichen Charme mit antiken Schätzen und einem malerischen Hafenviertel. Catania am Fuße des Ätna besticht durch sein barockes Zentrum aus schwarzem Lavagestein. Das elegante Taormina thront spektakulär über der Küste und lockt mit seinem griechischen Theater und mondänem Flair. Noto, Ragusa und Modica im Südosten sind Paradebeispiele des sizilianischen Barocks und wurden nach einem verheerenden Erdbeben im 17. Jahrhundert komplett neu errichtet. Die mittelalterliche Bergstadt Erice bietet mit ihren verwinkelten Gassen und normannischen Festungsanlagen einen atemberaubenden Blick über die Westküste.
Was ist die beste Reisezeit, um Siziliens Sehenswürdigkeiten zu besichtigen?
Die optimale Zeit für Besichtigungstouren auf Sizilien sind die Frühlings- und Herbstmonate. Von April bis Juni präsentiert sich die Insel in voller Blütenpracht, die Temperaturen sind angenehm zwischen 20-25°C, und die Touristenströme halten sich in Grenzen. Der Herbst von September bis Oktober bietet ebenfalls mildes Klima und die Möglichkeit, nach Besichtigungen noch im warmen Mittelmeer zu baden. Die Sommermonate Juli und August bringen häufig Hitze über 35°C, was längere Erkundungstouren anstrengend macht, zudem sind die Attraktionen dann überfüllt. Der Winter (November bis März) ist zwar mild, aber regenreich – manche archäologische Stätten haben eingeschränkte Öffnungszeiten, dafür erlebt man kulturelle Highlights wie Museen und historische Bauwerke nahezu ohne Touristen.
Wie viel Zeit sollte man für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Siziliens einplanen?
Für eine umfassende Erkundung der Hauptattraktionen Siziliens empfiehlt sich eine Reisedauer von mindestens 10-14 Tagen. Allein für die kulturellen Highlights wie Palermo, Syrakus und das Tal der Tempel sollten jeweils ein bis zwei volle Tage eingeplant werden. Der Ätna mit seiner Umgebung verdient einen eigenen Tagesausflug. Die barocken Städte im Südosten (Noto, Ragusa, Modica) lassen sich auf einer mehrtägigen Route verbinden. Für die Äolischen Inseln sollte man mindestens zwei bis drei Tage reservieren. Wer zusätzlich abgelegene Naturschutzgebiete und kleinere Orte entdecken möchte, benötigt entsprechend mehr Zeit. Bei begrenztem Zeitbudget empfiehlt sich eine regionale Fokussierung auf entweder den Westen, Osten oder Süden der Insel, statt hastig alle Sehenswürdigkeiten abhaken zu wollen.