Die Adventszeit steht vor der Tür, und mit ihr kehrt auch der zauberhafte Duft von Glühwein, gebrannten Mandeln und frischen Lebkuchen in unsere Städte zurück. Weihnachtsmärkte gehören zu den schönsten Traditionen der Vorweihnachtszeit und verzaubern jährlich Millionen von Besuchern mit ihrer festlichen Atmosphäre, handgefertigten Geschenkideen und kulinarischen Köstlichkeiten. Von historischen Marktplätzen bis zu märchenhaften Schlossanlagen – jeder Weihnachtsmarkt besticht durch seinen ganz eigenen Charakter.
Doch welche Weihnachtsmärkte lohnen sich wirklich? In unserem Guide stellen wir Ihnen acht außergewöhnliche Weihnachtsmärkte vor, die mit einzigartigen Konzepten, besonderer Kulisse oder jahrhundertealten Traditionen begeistern. Diese handverlesene Auswahl bietet Inspirationen für unvergessliche Ausflüge in der Adventszeit – egal ob Sie einen romantischen Wochenendtrip planen oder einfach nur einen gemütlichen Nachmittag mit Familie und Freunden verbringen möchten.
Weihnachtsmarkt-Saison: Die meisten Märkte öffnen vom ersten Adventswochenende bis kurz vor Weihnachten (Ende November bis 23. Dezember).
Beste Besuchszeit: Unter der Woche und nachmittags sind die Märkte weniger überfüllt als an Wochenenden und Abenden.
Nicht vergessen: Bargeld mitnehmen, warme Kleidung tragen und eine Tasse für Glühwein einpacken, um Pfandgebühren zu sparen.
Die schönsten Weihnachtsmärkte in Deutschland: Eine winterliche Entdeckungsreise
Deutschland verzaubert in der Adventszeit mit seinen märchenhaften Weihnachtsmärkten, die von festlich geschmückten Holzbuden, dem Duft von Glühwein und gebrannten Mandeln sowie stimmungsvollen Lichterketten geprägt sind. Besonders der Nürnberger Christkindlesmarkt mit seiner jahrhundertealten Tradition und der Dresdner Striezelmarkt mit seinem imposanten Erzgebirgischen Kunsthandwerk zählen zu den absoluten Höhepunkten des winterlichen Deutschlands. Auch die Hauptstadt lockt mit zahlreichen stilvollen Märkten, die das besondere Berlin-Flair mit weihnachtlichem Zauber verbinden und jedes Jahr Tausende Besucher anziehen. Der mittelalterliche Weihnachtsmarkt in Rothenburg ob der Tauber hingegen entführt seine Besucher in eine andere Zeit und lässt mit seinen historischen Kulissen und traditionellen Angeboten die Vergangenheit lebendig werden.
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Historische Entwicklung von Weihnachtsmärkten: Vom mittelalterlichen Markt zum modernen Event
Die Ursprünge der Weihnachtsmärkte reichen bis ins späte Mittelalter zurück, als im deutschsprachigen Raum erstmals winterliche Märkte zum Verkauf von Lebensmitteln und handwerklichen Produkten abgehalten wurden. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich diese einfachen Versorgungsmärkte zu spezialisierten Veranstaltungen in der Adventszeit, wobei der Dresdner Striezelmarkt von 1434 als einer der ältesten dokumentierten Weihnachtsmärkte gilt. Mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert wandelten sich die Märkte zunehmend zu Orten, an denen Spielzeug und festliche Dekorationen verkauft wurden, während sie ihre soziale Bedeutung als winterliche Treffpunkte beibehielten. Nach den Weltkriegen erlebten Weihnachtsmärkte besonders ab den 1970er Jahren eine Renaissance und wurden zu wichtigen touristischen Attraktionen mit eigenen regionalen Besonderheiten und Traditionen. Heute sind moderne Weihnachtsmärkte komplexe Events mit aufwendigen Lichtinstallationen, internationalen Speiseangeboten und umfangreichen Unterhaltungsprogrammen, die jährlich Millionen von Besuchern anziehen und gleichzeitig versuchen, historische Elemente zu bewahren.
Der Dresdner Striezelmarkt (seit 1434) gilt als einer der ältesten dokumentierten Weihnachtsmärkte der Welt.
Im späten Mittelalter dienten Wintermärkte primär der Grundversorgung der Bevölkerung, bevor sie sich zu festlichen Veranstaltungen entwickelten.
Seit den 1970er Jahren haben sich Weihnachtsmärkte von lokalen Ereignissen zu internationalen Touristenmagneten gewandelt, die jährlich über 160 Millionen Besucher in Deutschland anziehen.
Glühwein, Lebkuchen und mehr: Kulinarische Highlights auf Weihnachtsmärkten erleben

Der Duft von Glühwein und frisch gebackenen Lebkuchen gehört zum Weihnachtsmarkt wie der geschmückte Tannenbaum zum Fest. Die kulinarischen Köstlichkeiten sind für viele Besucher der Hauptgrund, in der Adventszeit über die festlich geschmückten Märkte zu schlendern und sich von der einzigartigen Atmosphäre verzaubern zu lassen. Neben den Klassikern bieten die Stände auch regionale Spezialitäten und internationale Leckereien an, die ähnlich faszinierend sind wie antike Kulturschätze aus fernen Ländern. Mit einer dampfenden Tasse Glühwein in der Hand, dem Geschmack von Mandeln und Zimt auf der Zunge und dem Klang von Weihnachtsliedern im Ohr wird der Weihnachtsmarktbesuch zu einem Fest für alle Sinne.
Weihnachtsmärkte im internationalen Vergleich: So feiert man anderswo
Während in Deutschland Glühwein und Lebkuchen die Weihnachtsmärkte dominieren, setzt man in Skandinavien auf selbstgemachtes Kunsthandwerk und traditionelle Fischgerichte in gemütlicher Atmosphäre. In Frankreich beeindrucken vor allem die elsässischen Weihnachtsmärkte mit ihrer einzigartigen Mischung aus deutschen und französischen Traditionen, wo feine Patisserien neben würzigen Spezialitäten angeboten werden. Die nordamerikanischen Christmas Markets sind hingegen oft stark kommerzialisiert und bieten neben traditionellen Elementen auch moderne Unterhaltungskonzepte wie Eislaufbahnen und aufwendige Lichtinstallationen. In Asien, besonders in Japan, hat man europäische Weihnachtsmarkt-Konzepte adaptiert und mit lokalen Einflüssen zu faszinierenden Hybriden verschmolzen, die mit farbenprächtigen Illuminationen und technischen Spielereien beeindrucken.
- Skandinavische Märkte fokussieren sich auf traditionelles Handwerk und regionale Fischspezialitäten.
- Das Elsass vereint deutsch-französische Traditionen zu einem einzigartigen Weihnachtsmarkterlebnis.
- Nordamerikanische Christmas Markets setzen verstärkt auf Entertainment-Elemente und kommerzielle Angebote.
- Asiatische Weihnachtsmärkte kombinieren europäische Traditionen mit lokaler Kultur und modernen Lichtinstallationen.
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Nachhaltige Weihnachtsmärkte: Umweltbewusst durch die Adventszeit
Die neue Generation von umweltbewussten Weihnachtsmärkten zeigt eindrucksvoll, dass Besinnlichkeit und Nachhaltigkeit perfekt harmonieren können. Immer mehr Veranstalter setzen auf wiederverwendbare Becher mit Pfandsystem anstelle von Einweggeschirr und reduzieren so den anfallenden Müll erheblich. Regionale Aussteller mit kurzen Transportwegen und saisonalen Produkten prägen zunehmend das Angebot und unterstützen die lokale Wirtschaft. Bei der Beleuchtung kommen verstärkt energiesparende LED-Lichter zum Einsatz, die für die festliche Atmosphäre sorgen, ohne unnötig Strom zu verbrauchen. Besonders beliebt sind außerdem Stände mit nachhaltig produzierten Geschenkideen wie handgefertigter Naturkosmetik, fair gehandelten Weihnachtsdekorationen oder Upcycling-Produkten, die bewussten Konsumenten eine attraktive Alternative zum Massenkonsum bieten.
Grüne Weihnachten: Nachhaltige Weihnachtsmärkte reduzieren ihren ökologischen Fußabdruck durch Mehrwegsysteme, LED-Beleuchtung und regionalen Waren.
Bewusster Konsum: Fair gehandelte Produkte und handgefertigte Geschenkideen aus nachhaltiger Produktion gewinnen bei Besuchern zunehmend an Beliebtheit.
Regionalität: Lokale Anbieter mit kurzen Transportwegen schonen die Umwelt und stärken gleichzeitig die heimische Wirtschaft.
Handwerkskunst auf Weihnachtsmärkten: Besondere Geschenkideen entdecken
Die traditionellen Weihnachtsmärkte verzaubern nicht nur mit kulinarischen Köstlichkeiten, sondern auch mit einer beeindruckenden Vielfalt an handgefertigten Schätzen, die als persönliche Geschenke eine besondere Freude bereiten. Vom filigranen Holzschnitzwerk über handgefertigte Kerzen bis hin zu kunstvoll gearbeiteten Schmuckstücken – die Marktstände bieten authentische Handwerkskunst, die in keinem Kaufhaus zu finden ist. Die Suche nach einzigartigen Geschenken kann auch zu einer Entdeckungsreise werden, ähnlich wie man bei einer Reise durch Syrien faszinierende Highlights entdeckt, nur dass man hier winterliche Schätze findet, die mit Liebe zum Detail gefertigt wurden.
Mit Kindern über den Weihnachtsmarkt: Familienfreundliche Attraktionen und Tipps

Ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt mit Kindern kann zu einem unvergesslichen Familienerlebnis werden, wenn man die kinderfreundlichen Attraktionen kennt und gezielt ansteuert. Die meisten großen Weihnachtsmärkte bieten spezielle Bereiche für Familien mit Karussells, Puppenbühnen oder sogar einem Besuch vom Weihnachtsmann, der zu festen Zeiten kleine Geschenke verteilt. Planen Sie Ihren Besuch am besten für die Nachmittagsstunden, wenn es nicht so überfüllt ist und die weihnachtliche Beleuchtung bereits für strahlende Kinderaugen sorgt. Vergessen Sie nicht, wärmende Getränke und Snacks für die Kleinen mitzunehmen oder an einem der vielen Stände kindgerechte Leckereien wie Crêpes, gebrannte Mandeln oder Lebkuchenherzen zu kaufen.
- Kinderkarussells und Weihnachtsmannbesuche gezielt einplanen
- Besuch in den ruhigeren Nachmittagsstunden organisieren
- Warme Kleidung und Getränke nicht vergessen
- Kindgerechte Leckereien als Motivation zwischendurch anbieten
Die Zukunft der Weihnachtsmärkte: Zwischen Tradition und Innovation
Die Weihnachtsmärkte der Zukunft stehen vor der Herausforderung, traditionelles Handwerk und moderne Innovationen harmonisch zu verbinden. Während Glühwein und handgefertigte Holzschnitzereien weiterhin das Herzstück bilden, experimentieren viele Veranstalter mit digitalen Elementen wie interaktiven Lichtinstallationen oder App-basierten Marktführungen. Nachhaltigkeit entwickelt sich zum zentralen Thema, was sich in umweltfreundlichen Verpackungen, energieeffizienten Beleuchtungskonzepten und regionalen Produktangeboten widerspiegelt. Die Balance zwischen der Bewahrung jahrhundertealter Traditionen und der behutsamen Integration zeitgemäßer Elemente wird darüber entscheiden, ob Weihnachtsmärkte auch künftig Besucher aller Generationen in ihren Bann ziehen können.
Häufige Fragen zu Weihnachtsmärkte
Wann beginnen typischerweise die Weihnachtsmärkte in Deutschland?
Die meisten Christkindlmärkte und Adventsmärkte starten traditionell mit dem ersten Advent, also etwa vier Wochen vor Weihnachten. In vielen deutschen Großstädten wie Berlin, München oder Nürnberg öffnen die Weihnachtsbasare jedoch bereits Ende November ihre Pforten. Die Dauer variiert je nach Region – einige kleinere Märkte sind nur an bestimmten Wochenenden geöffnet, während berühmte Weihnachtsveranstaltungen wie der Dresdner Striezelmarkt oder der Stuttgarter Weihnachtsmarkt meist bis zum 23. oder 24. Dezember laufen. Vereinzelt gibt es sogar Märkte, die bis nach Weihnachten oder bis zum Dreikönigstag am 6. Januar geöffnet bleiben.
Welche sind die bekanntesten Weihnachtsmärkte in Deutschland?
Zu den renommiertesten Adventsmärkten Deutschlands zählt der Nürnberger Christkindlesmarkt mit seiner langen Tradition und dem berühmten Christkind als Symbolfigur. Der Dresdner Striezelmarkt gilt als ältester dokumentierter Weihnachtsmarkt Deutschlands und beeindruckt mit seinem historischen Ambiente. In der Hauptstadt lockt der Berliner Weihnachtsmarkt am Gendarmenmarkt mit kunsthandwerklichen Besonderheiten. Weitere herausragende Weihnachtsveranstaltungen sind der Aachener Weihnachtsmarkt vor der Kulisse des Doms, der mittelalterliche Weihnachtsjahrmarkt in Rothenburg ob der Tauber sowie der romantische Christkindlmarkt in München. Jeder dieser Märkte besticht durch sein einzigartiges Flair und regionale Spezialitäten.
Was sind typische Speisen und Getränke auf deutschen Weihnachtsmärkten?
Auf den festlichen Adventsmärkten gehören Glühwein und Punsch zu den unumgänglichen Heißgetränken, oft in dekorativen Sammeltassen serviert. Kulinarisch dominieren deftige Spezialitäten wie Bratwürste, Reibekuchen oder Flammkuchen das Angebot der Weihnachtsbasare. Für Naschkatzen bieten die Budenbetreiber gebrannte Mandeln, Lebkuchenherzen und Christstollen feil. In verschiedenen Regionen gibt es besondere Leckerbissen: In Dresden den namensgebenden Striezelkuchen, in Nürnberg die berühmten Elisenlebkuchen und im Süden oft Dampfnudeln mit Vanillesoße. Internationale Einflüsse bereichern zunehmend das traditionelle Speiseangebot, sodass Besucher mancherorts auch Crêpes, Langos oder skandinavische Spezialitäten genießen können. Die duftende Mischung aus Zimt, Nelken und gerösteten Nüssen prägt die unverwechselbare Atmosphäre dieser Weihnachtsveranstaltungen.
Wie kann ich einen Verkaufsstand auf einem Weihnachtsmarkt buchen?
Für eine Standbuchung auf einem Christkindlmarkt sollten Sie frühzeitig planen, da beliebte Weihnachtsveranstaltungen oft Bewerbungsfristen von 6-12 Monaten im Voraus haben. Kontaktieren Sie zunächst den Veranstalter des gewünschten Adventsmarktes – meist die Stadtverwaltung oder ein beauftragtes Eventmanagement – und erfragen Sie die spezifischen Bewerbungsmodalitäten. Für die Bewerbung werden typischerweise Fotos Ihrer Produkte, eine Beschreibung Ihres Standkonzepts sowie technische Angaben zu Platz- und Strombedarf benötigt. Die Standmieten variieren je nach Größe, Lage und Prestige des Weihnachtsbasars erheblich. Viele Organisatoren legen Wert auf handgefertigte Waren und ein stimmiges Gesamtbild, weshalb eine originelle und qualitativ hochwertige Präsentation Ihre Chancen erhöht.
Gibt es Weihnachtsmärkte, die besonders kinderfreundlich sind?
Zahlreiche Adventsmärkte bieten spezielle Attraktionen für Familien mit Kindern. Der Stuttgarter Weihnachtsmarkt begeistert mit einer begehbaren Märchenwelt, während der Berliner Weihnachtszauber am Gendarmenmarkt ein eigenes Kinderprogramm mit Puppentheater organisiert. In vielen Städten gibt es Weihnachtsbasare mit historischen Karussells, Märchenerzählern und Bastelwerkstätten. Besonders empfehlenswert sind der Nürnberger Kinderweihnacht mit zahlreichen Mitmachaktionen und der Striezelmarkt in Dresden mit seiner Weihnachtsbäckerei für kleine Besucher. Auch thematische Christkindlmärkte wie der Märchenwald in München oder der Märchenmarkt in Kassel sprechen gezielt Kinder an. Achten Sie bei der Planung auf Weihnachtsveranstaltungen mit überschaubarer Größe, autofreien Bereichen und familienfreundlichen Öffnungszeiten am Nachmittag.
Was sollte ich bei einem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt beachten?
Für einen angenehmen Besuch auf dem Adventsmarkt empfiehlt sich wetterfeste, warme Kleidung mit bequemen Schuhen, da Sie viel Zeit im Freien verbringen werden. Planen Sie Ihren Besuch möglichst unter der Woche oder tagsüber ein, um den größten Besucherandrang zu vermeiden. Bargeld sollte in ausreichender Menge mitgeführt werden, da nicht alle Budenbetreiber Kartenzahlung akzeptieren. Für die Sicherheit ist es ratsam, Wertsachen nah am Körper zu tragen, besonders in den oft dicht gedrängten Weihnachtsbasaren. Bei größeren Christkindlmärkten lohnt es sich, vorab einen Lageplan zu studieren, um gezielt Lieblingsstände anzusteuern. Die meisten Weihnachtsveranstaltungen bieten Pfandsysteme für Glühweintassen an – ein schönes Souvenir, wenn Sie die Tasse behalten möchten. Respektieren Sie lokale Traditionen und genießen Sie die festliche Atmosphäre mit allen Sinnen.