Dijon, die charmante Hauptstadt der Bourgogne-Region, verzaubert Besucher mit ihrem reichen historischen Erbe und ihrer lebendigen Kultur. Die Stadt, die für ihren weltberühmten Dijon-Senf bekannt ist, bietet weit mehr als kulinarische Highlights. Mit ihren mittelalterlichen Gassen, prächtigen Palästen und beeindruckenden Kirchen lädt Dijon zu einer faszinierenden Entdeckungsreise durch die französische Geschichte ein.
Von der majestätischen Kathedrale Saint-Bénigne bis zum prachtvollen Herzogspalast – Dijon ist ein wahres Freilichtmuseum, das seine Besucher auf Schritt und Tritt begeistert. Die Stadt wurde zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt und beherbergt zahlreiche architektonische Schätze, die von der glorreichen Vergangenheit als Hauptstadt des mächtigen Herzogtums Burgund zeugen. In diesem Artikel stellen wir Ihnen acht unverzichtbare Sehenswürdigkeiten vor, die bei Ihrem Besuch in Dijon auf keinen Fall fehlen dürfen.
Dijon auf einen Blick: Hauptstadt der Region Bourgogne-Franche-Comté mit etwa 160.000 Einwohnern und einer über 2000-jährigen Geschichte.
Beste Reisezeit: Mai bis Oktober bietet angenehme Temperaturen und zahlreiche kulturelle Veranstaltungen.
Anreise: Per Zug (TGV) von Paris in nur 1,5 Stunden erreichbar oder über den Flughafen Dijon-Bourgogne.
Die Top 10 Dijon Sehenswürdigkeiten für deinen Städtetrip
Dijon bietet Besuchern eine beeindruckende Fülle an historischen Sehenswürdigkeiten, von denen wir die zehn wichtigsten für deinen Städtetrip zusammengestellt haben. Der prachtvolle Palais des Ducs mit seinem imposanten Turm Philippe le Bon und das angeschlossene Kunstmuseum sollten ganz oben auf deiner Liste stehen, gefolgt von der gotischen Kathedrale Saint-Bénigne mit ihrer beeindruckenden Krypta. Während du durch die charmanten Altstadtgassen mit ihren Fachwerkhäusern schlenderst, lohnt sich auch ein Abstecher zu weiteren faszinierenden Bauwerken wie der Kirche Notre-Dame und dem historischen Marktgebäude Les Halles, ähnlich wie bei vielen anderen architektonischen Schätzen in deutschen Bundesländern. Die kulinarische Seite Dijons mit ihren Senfmanufakturen, Weinproben und gemütlichen Bistros rundet jede Entdeckungstour durch die burgundische Hauptstadt perfekt ab.
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Geschichte erleben: Historische Sehenswürdigkeiten in Dijon
Dijon blickt auf eine mehr als 2000-jährige Geschichte zurück, deren Zeugnisse sich heute in Form beeindruckender historischer Bauwerke durch die gesamte Innenstadt ziehen. Der Palais des Ducs de Bourgogne thront majestätisch im Herzen der Stadt und beherbergt heute das Rathaus sowie das Kunstmuseum, das mit seiner Sammlung burgundischer Kunst begeistert. Beim Schlendern durch die mittelalterlichen Gassen Dijons fallen besonders die prachtvollen Bürgerhäuser aus dem 15. bis 18. Jahrhundert auf, die mit ihren farbigen Dachziegeln das charakteristische Stadtbild prägen. Die gotische Cathédrale Saint-Bénigne mit ihrer imposanten Krypta aus dem 6. Jahrhundert zeugt von der religiösen Bedeutung der einstigen Hauptstadt des Herzogtums Burgund. Ein besonderes Highlight für Geschichtsinteressierte ist der „Parcours de la Chouette“, ein Rundgang, der an 22 bronzenen Bodenplatten vorbei zu den wichtigsten historischen Sehenswürdigkeiten Dijons führt.
Palais des Ducs: Ehemaliger Herzogpalast aus dem 14.-18. Jahrhundert, heute Rathaus und Musée des Beaux-Arts mit über 130.000 Kunstwerken.
Cathédrale Saint-Bénigne: Gotische Kathedrale mit unterirdischer Krypta aus dem 6. Jahrhundert und bedeutendem Reliquienschrein.
Parcours de la Chouette: 22 Stationen umfassender Stadtrundgang, der durch eine in den Boden eingelassene Eulenspur markiert wird.
Kulinarische Sehenswürdigkeiten Dijons – Mehr als nur Senf

Die kulinarische Szene Dijons überrascht Besucher mit weit mehr als dem weltberühmten Senf, der seit dem Mittelalter das Aushängeschild der Stadt ist. In den charmanten Restaurants und Bistros der Altstadt können Feinschmecker regionale Spezialitäten wie Bœuf Bourguignon, Coq au Vin und die delikaten Schnecken nach burgundischer Art genießen, die perfekt mit den exzellenten Weinen der Region harmonieren. Die Les Halles, der zentrale Markt Dijons, lockt mit frischen lokalen Produkten, hausgemachten Pasteten und einer Vielfalt an Käsesorten, die zum Verweilen und Probieren einladen. Nicht zu vergessen sind die süßen Versuchungen wie Pain d’épices (Gewürzbrot) und die Nonnettes – kleine Honigkuchen mit Marmeladenfüllung, die das kulinarische Erbe dieser burgundischen Hauptstadt perfekt abrunden.
Versteckte Schätze: Unbekannte Sehenswürdigkeiten in Dijon entdecken
Abseits der bekannten Touristenpfade verbergen sich in Dijon zahlreiche architektonische Juwelen, die nur darauf warten, entdeckt zu werden. Die versteckte Kapelle des Hôtel de Vogüé mit ihren beeindruckenden Deckenmalereien gehört zu den Geheimtipps, die selbst viele Einheimische noch nicht besucht haben. Im Schatten der großen Museen lädt das kleine Musée Magnin mit seiner bemerkenswerten Sammlung französischer und flämischer Gemälde zu einem ruhigen Kunstgenuss ein. Einen besonderen Charme verströmen auch die verborgenen Innenhöfe der Renaissance-Häuser in der Altstadt, die man nur findet, wenn man bereit ist, durch unscheinbare Eingänge zu schreiten.
- Die versteckte Kapelle des Hôtel de Vogüé bietet beeindruckende Deckenmalereien fernab des Touristentrubels.
- Das kleine Musée Magnin präsentiert eine exquisite Sammlung französischer und flämischer Kunstwerke.
- Verborgene Renaissance-Innenhöfe offenbaren sich hinter unscheinbaren Eingängen in der Altstadt.
- Diese versteckten Sehenswürdigkeiten zeigen Dijon jenseits der bekannten Touristenattraktionen.
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Dijons Sehenswürdigkeiten zu Fuß erkunden – Die perfekte Tagestour
Dijon lässt sich am besten zu Fuß entdecken, da die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt kompakt im historischen Zentrum liegen und bequem an einem Tag zu erkunden sind. Beginnen Sie Ihre Tour am Place de la Libération mit dem beeindruckenden Herzogspalast und folgen Sie dann dem markierten Parcours de la Chouette (Eulenweg), der Sie zu 22 Highlights der Stadt führt. Unterwegs passieren Sie prachtvolle Stadtpaläste, die gotische Kathedrale Saint-Bénigne und die lebhafte Markthalle Les Halles, ein Meisterwerk von Gustave Eiffel. Planen Sie für Ihren Rundgang etwa fünf Stunden ein, um auch Zeit für eine Mittagspause und den Besuch des Musée des Beaux-Arts im Herzogspalast zu haben. Der charmante Mix aus mittelalterlichen Gassen, Renaissance-Architektur und lebendigen Plätzen macht Dijon zu einem wahren Juwel der Bourgogne, das man unbedingt zu Fuß erkunden sollte.
Parcours de la Chouette: Markierter Rundweg mit 22 Stationen durch die Altstadt, Länge ca. 3 km.
Beste Startzeit: Morgens um 9:30 Uhr, um den Herzogspalast vor den größten Besucherströmen zu besichtigen.
Praktischer Tipp: Die Touristeninformation am Place Darcy bietet kostenlose Stadtpläne mit eingezeichnetem Eulenweg.
Architektonische Highlights: Beeindruckende Sehenswürdigkeiten Dijons
Die historische Hauptstadt Burgunds beherbergt architektonische Meisterwerke, die von der gotischen Kathedrale Saint-Bénigne bis zum prächtigen Herzogspalast reichen. Besonders beeindruckend ist der Palais des Ducs et des États de Bourgogne mit seinem imposanten Tour Philippe le Bon, von dessen Spitze Besucher einen atemberaubenden Panoramablick über die Stadt genießen können, der an die beeindruckenden Aussichtspunkte in Malaysia erinnert. Die kunstvollen Fassaden der Stadtpaläste aus dem 15. bis 18. Jahrhundert entlang der Rue des Forges zeugen vom einstigen Reichtum der Stadt und verleihen Dijon seinen unverwechselbaren architektonischen Charakter.
Mit Kindern durch Dijon: Familienfreundliche Sehenswürdigkeiten

Dijon bietet für Familien mit Kindern eine beeindruckende Auswahl an kinderfreundlichen Attraktionen, die für unvergessliche Erinnerungen sorgen. Im Jardin Darcy können sich die Kleinen an den Spielplätzen austoben, während die berühmte weiße Bärenskulptur ein beliebtes Fotomotiv darstellt. Das interaktive Naturkundemuseum fasziniert mit seiner spannenden Dinosaurierausstellung und den lebensechten Tierpräparaten, die Kinderaugen zum Leuchten bringen. Ein besonderes Highlight für die ganze Familie ist zudem die Fahrt mit dem Touristenzug, der die wichtigsten Sehenswürdigkeiten kindgerecht und ohne müde Füße zugänglich macht.
- Der Jardin Darcy mit seinem Spielplatz und der berühmten Bärenskulptur
- Das interaktive Naturkundemuseum mit Dinosauriern und Tierpräparaten
- Der Touristenzug für eine kinderfreundliche Stadterkundung
- Spezielle Kinderprogramme in den städtischen Museen
Kostenlose Sehenswürdigkeiten in Dijon – Kulturgenuss zum Nulltarif
In Dijon können Besucher zahlreiche kulturelle Highlights entdecken, ohne einen einzigen Euro ausgeben zu müssen. Die Kirche Notre-Dame de Dijon mit ihrer eindrucksvollen Fassade und der berühmten Eule, die als Glückssymbol der Stadt gilt, ist täglich kostenlos zugänglich. Auch der prachtvolle Palast der Herzöge von Burgund lässt sich von außen bewundern und der Innenhof kann ohne Eintrittsgebühr erkundet werden. Ein Spaziergang durch den Jardin Darcy, dem ältesten öffentlichen Park der Stadt, bietet besonders im Frühling und Sommer ein farbenprächtiges Naturerlebnis mit seinen gepflegten Blumenbeeten und historischen Brunnenanlagen.
Häufige Fragen zu Dijon Sehenswürdigkeiten
Was sind die 5 wichtigsten Attraktionen in Dijon?
Zu den bedeutendsten Highlights der burgundischen Hauptstadt zählen der Palais des Ducs mit dem Tour Philippe le Bon, von dem aus Besucher einen spektakulären Panoramablick genießen. Die prächtige Kathedrale Notre-Dame beeindruckt mit ihrer einzigartigen gotischen Fassade und der berühmten Eule, die als Glückssymbol gilt. Das Musée des Beaux-Arts präsentiert in den historischen Herzogsgemäuern eine herausragende Kunstsammlung. Der botanische Garten Jardin de l’Arquebuse bietet eine grüne Oase inmitten der Stadt. Das mittelalterliche Altstadtviertel mit seinen gut erhaltenen Fachwerkhäusern und bunten Ziegeldächern ist ein Wahrzeichen der gesamten Region.
Warum sollte man die „Eule von Dijon“ besuchen?
Die kleine steinerne Eule („La Chouette“) an der Fassade der Kirche Notre-Dame gilt als eines der bedeutendsten Wahrzeichen der Stadt. Das nur 30 cm große Reliefbildnis aus dem 16. Jahrhundert hat sich zu einer Art Glücksbringer entwickelt. Einer lokalen Tradition folgend sollten Besucher das Tier mit der linken Hand berühren und sich etwas wünschen. Durch jahrzehntelanges Streicheln ist die Figur inzwischen stark abgenutzt und glänzend poliert. Die Eule ist zudem Namensgeber für den beliebten Stadtspaziergang „Parcours de la Chouette“, der entlang von 22 Informationstafeln zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der historischen Altstadt führt.
Ist das Musée des Beaux-Arts in Dijon einen Besuch wert?
Das Kunstmuseum zählt zu den ältesten und bedeutendsten Galerien Frankreichs und beherbergt eine außergewöhnliche Sammlung vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Besonders bemerkenswert sind die Grabmäler der burgundischen Herzöge mit ihren detaillierten Alabasterfiguren. Die Kunstausstellung erstreckt sich über 50 Säle im historischen Herzogspalast und wurde nach umfassender Renovierung 2019 wiedereröffnet. Die Kollektion umfasst Meisterwerke von Tizian, Monet und Picasso. Für Kulturinteressierte bietet die Pinakothek einen faszinierenden Einblick in die burgundische Geschichte und europäische Kunstentwicklung. Der Eintritt in die Dauerausstellung ist kostenlos, was die Kunstgalerie zu einem besonders attraktiven Reiseziel macht.
Welche kulinarischen Spezialitäten kann man in Dijon probieren?
Die burgundische Metropole ist weltweit für ihren scharfen Senf bekannt, der in zahlreichen Varianten in den traditionellen Senfmanufakturen wie Maille oder Fallot verkostet werden kann. Kulinarische Entdecker sollten unbedingt auch Bœuf Bourguignon probieren – einen klassischen Schmortopf aus Rindfleisch in Rotweinsoße. Als regionale Delikatesse gilt Coq au Vin, ein in Burgunder geschmortes Huhn mit Pilzen und Speck. Die Stadt ist zudem ein Paradies für Käseliebhaber: Der cremige Époisses wird oft als „König der burgundischen Käsesorten“ bezeichnet. In den zahlreichen Bistros und Gaststätten der Altstadt können Besucher auch Escargots de Bourgogne (Weinbergschnecken in Kräuterbutter) und Pain d’Épices (Honigkuchen) genießen – begleitet von exzellenten lokalen Weinen.
Wie viel Zeit sollte man für eine Besichtigung von Dijon einplanen?
Für eine grundlegende Erkundung der historischen Altstadt mit ihren wichtigsten Sehenswürdigkeiten reicht ein voller Tag aus. Um die burgundische Hauptstadt wirklich zu erleben, empfehlen sich jedoch mindestens zwei bis drei Tage. So bleibt ausreichend Zeit, um den malerischen Stadtkern mit seinen Fachwerkhäusern zu erkunden, die bedeutenden Museen zu besuchen und die lokale Gastronomie zu genießen. Kulturinteressierte können zusätzliche Zeit für das umfangreiche Musée des Beaux-Arts einplanen. Wer Dijons Umgebung mit den berühmten Weinanbaugebieten der Côte d’Or erkunden möchte, sollte seinen Aufenthalt um einen weiteren Tag verlängern. Die optimale Reisezeit liegt zwischen April und Oktober, wenn zahlreiche Stadtfeste stattfinden.
Gibt es kostenlose Attraktionen in Dijon?
Die burgundische Metropole bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten ohne Eintrittsgebühren. Der Parcours de la Chouette, ein Stadtrundgang entlang bronzener Markierungen, führt kostenlos zu den wichtigsten Attraktionen der historischen Altstadt. Die meisten Kirchen wie Notre-Dame und Saint-Michel können gebührenfrei besichtigt werden. Im renommierten Kunstmuseum (Musée des Beaux-Arts) ist der Eintritt zur Dauerausstellung frei. Der botanische Garten Jardin de l’Arquebuse mit seinem Naturkundemuseum lädt zum kostenlosen Flanieren ein. Jeden Freitag und Samstag findet der traditionelle Markt Les Halles statt, wo Besucher die kulinarische Vielfalt der Region erleben können. An jedem ersten Sonntag im Monat sind zudem alle städtischen Museen gratis zugänglich.