Oldenburg, die charmante Stadt im Nordwesten Deutschlands, ist ein wahres Juwel für Kulturliebhaber und Geschichtsinteressierte. Mit ihrer über 800-jährigen Geschichte bietet die einstige Residenzstadt eine faszinierende Mischung aus historischen Bauten, lebendiger Kulturszene und entspannter Atmosphäre. Wer durch die gepflegten Straßen des Stadtzentrums schlendert, entdeckt auf Schritt und Tritt beeindruckende Zeugnisse der bewegten Vergangenheit.
Von majestätischen Schlössern über idyllische Parkanlagen bis hin zu lebendigen Museen – die Sehenswürdigkeiten in Oldenburg erzählen Geschichten vergangener Zeiten und begeistern mit ihrem unverwechselbaren Charme. Die überschaubare Größe der Stadt macht es besonders angenehm, die wichtigsten Attraktionen zu Fuß zu erkunden. In unserem Artikel stellen wir Ihnen acht Highlights vor, die bei keinem Besuch in der ehemaligen Residenzstadt fehlen sollten.
Oldenburg auf einen Blick: Rund 170.000 Einwohner, gegründet im 12. Jahrhundert, ehemalige Residenzstadt des Großherzogtums Oldenburg
Beste Reisezeit: Mai bis September für Stadtbesichtigungen, besonders schön während des Oldenburger Kultursommers
Anreise: Gut erreichbar mit dem ICE, regelmäßige Verbindungen nach Bremen, Hamburg und ins Ruhrgebiet
Die wichtigsten Oldenburg Sehenswürdigkeiten auf einen Blick
Oldenburg begeistert Besucher mit einer beeindruckenden Vielfalt an Sehenswürdigkeiten, die von historischen Bauten bis hin zu grünen Oasen reichen. Das imposante Oldenburger Schloss mit seinem prächtigen Schlossgarten bildet das kulturelle Herzstück der Stadt und beherbergt heute das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte. In der malerischen Altstadt können Besucher durch verwinkelte Gassen schlendern und das historische Rathaus sowie den Lappan, das Wahrzeichen der Stadt, bewundern. Die zahlreichen Parkanlagen wie der Schlossgarten oder der Eversten Holz laden zu erholsamen Aktivitäten in der Natur ein und bieten eine willkommene Abwechslung zum Stadtbummel.
Keine Produkte gefunden.
Historische Sehenswürdigkeiten in Oldenburg: Das Schloss und seine Geschichte
Das Oldenburger Schloss, eines der bedeutendsten Wahrzeichen der Stadt, wurde im 16. Jahrhundert als Residenz der Grafen und späteren Großherzöge von Oldenburg errichtet und im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut und erweitert. Der imposante Bau, der heute durch seine klassizistische Fassade beeindruckt, beherbergt das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, in dem Besucher wertvolle Kunstwerke und historische Ausstellungsstücke bestaunen können. Während einer Führung durch die prachtvollen Räume erhalten Besucher faszinierende Einblicke in das höfische Leben vergangener Zeiten und die wechselvolle Geschichte des Oldenburger Landes. Besonders sehenswert ist der Große Saal mit seinen kunstvollen Stuckarbeiten und der opulenten Ausstattung, die vom einstigen Glanz der herzoglichen Residenz zeugt. Der idyllische Schlossgarten, der sich direkt an das Gebäude anschließt, lädt nach der Besichtigung zu einem entspannten Spaziergang ein und vervollständigt das historische Ensemble im Herzen Oldenburgs.
Oldenburger Schloss – Wichtige Fakten:
Erbaut im 16. Jahrhundert, heutige Fassade stammt aus der klassizistischen Umgestaltung von 1607-1615
Beherbergt das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte mit über 30.000 Exponaten
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr, Eintritt: 10€ für Erwachsene
Kulturelle Highlights: Oldenburgs Museen und Galerien entdecken

Oldenburgs kulturelles Herz schlägt in seinen vielfältigen Museen und Galerien, die Besucher mit beeindruckenden Ausstellungen zu Kunst, Geschichte und regionaler Kultur begeistern. Das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte im Oldenburger Schloss präsentiert auf mehreren Etagen die facettenreiche Geschichte der Region sowie wechselnde Kunstausstellungen von internationalem Rang. Wer nach dem Museumsbesuch weitere Freizeit-Aktivitäten in Oldenburg sucht, findet in der Kulturszene der Stadt zahlreiche Galerien, die zeitgenössische Kunst regionaler und internationaler Künstler zeigen. Das Edith-Russ-Haus für Medienkunst rundet mit seinen innovativen Ausstellungen das kulturelle Angebot der Stadt ab und macht Oldenburg zu einem lohnenswerten Ziel für Kunstliebhaber.
Architektonische Sehenswürdigkeiten der Oldenburger Innenstadt
Die Oldenburger Innenstadt beeindruckt Besucher mit ihrem harmonischen Ensemble aus historischen und modernen Bauten, die von der reichen Geschichte der Stadt zeugen. Das Oldenburger Schloss mit seiner klassizistischen Fassade bildet das architektonische Herzstück und beherbergt heute das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte. In unmittelbarer Nähe besticht die St. Lamberti Kirche mit ihrem markanten Turm und den farbenprächtigen Glasfenstern als eines der ältesten Bauwerke der Stadt. Nicht zu übersehen sind zudem die zahlreichen prachtvoll restaurierten Bürgerhäuser an der Huntestraße, die mit ihren kunstvollen Giebeln und Fachwerkelementen den einzigartigen Charme des alten Oldenburgs bewahren.
- Das klassizistische Oldenburger Schloss dient heute als Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
- Die St. Lamberti Kirche gehört zu den ältesten Bauwerken der Stadt
- Historische Bürgerhäuser an der Huntestraße zeigen den typischen Baustil vergangener Epochen
- Die Innenstadt vereint harmonisch historische und moderne Architekturelemente
Keine Produkte gefunden.
Grüne Oasen: Parks und Gärten als beliebte Sehenswürdigkeiten in Oldenburg
Inmitten des städtischen Trubels bieten die grünen Oasen Oldenburgs willkommene Ruhepunkte für Einheimische und Besucher gleichermaßen. Der Schlossgarten, angelegt im englischen Landschaftsstil, verzaubert mit seinen majestätischen alten Bäumen, weitläufigen Rasenflächen und dem idyllischen Schlossteich das ganze Jahr über. Im Eversten Holz, dem größten Waldgebiet der Stadt, können Naturliebhaber auf ausgedehnten Spazierwegen die heimische Flora und Fauna entdecken oder eine der zahlreichen Sportmöglichkeiten nutzen. Der Botanische Garten der Universität begeistert Pflanzenfreunde mit seiner beeindruckenden Artenvielfalt und den liebevoll gestalteten Themenbereichen, die von tropischen Gewächshäusern bis zu heimischen Biotopen reichen. Besonders im Sommer locken die gepflegten Parkanlagen mit Open-Air-Konzerten, Kunstinstallationen und kulturellen Veranstaltungen, die das Stadtbild Oldenburgs maßgeblich bereichern.
Schlossgarten: 16 Hektar große Parkanlage im englischen Stil mit historischem Baumbestand und Schlossteich, ganzjährig kostenfrei zugänglich.
Botanischer Garten: Über 4.000 Pflanzenarten aus aller Welt auf 3,7 Hektar, mit Gewächshäusern und regelmäßigen Führungen durch die Universität Oldenburg.
Eversten Holz: Größtes Waldgebiet Oldenburgs mit 116 Hektar, ausgestattet mit Trimm-dich-Pfad, Laufstrecken und Naturlehrpfad.
Oldenburger Sehenswürdigkeiten für Familien mit Kindern
Familien mit Kindern kommen in Oldenburg voll auf ihre Kosten, denn die Stadt bietet zahlreiche kindgerechte Attraktionen, die für strahlende Augen sorgen. Ein absolutes Highlight ist der Oldenburger Schlosspark mit seinem großen Spielplatz, wo die Kleinen nach der Besichtigung des historischen Schlosses nach Herzenslust toben können. Wer mit der Familie auf Entdeckungstour geht, sollte auch einen Abstecher ins Naturkundemuseum mit seinen faszinierenden Ausstellungen einplanen – ähnlich wie bei Tokyo Sehenswürdigkeiten, bietet auch Oldenburg unvergessliche Erlebnisse für Besucher jeden Alters.
Versteckte Sehenswürdigkeiten: Oldenburgs unbekannte Schätze

Abseits der bekannten Touristenattraktionen verbirgt Oldenburg wahre Kleinode, die selbst vielen Einheimischen verborgen bleiben. In den verwinkelten Gassen des Dobbenviertel finden Entdecker charmante Cafés und kunstvoll gestaltete Hausfassaden, die eine eigene Geschichte erzählen. Der versteckte Prinzessinnengarten hinter dem Schloss bietet eine grüne Oase der Ruhe mit seltenen Pflanzenarten und kunstvollen Skulpturen. Nicht zu vergessen ist das kleine, aber feine Pulverturm-Museum, das in einem historischen Wehrturm untergebracht ist und faszinierende Einblicke in die Stadtverteidigung des mittelalterlichen Oldenburgs gewährt.
- Das Dobbenviertel bietet versteckte Gassen mit kunstvollem Charme.
- Der Prinzessinnengarten ist eine wenig bekannte grüne Oase hinter dem Schloss.
- Das Pulverturm-Museum präsentiert die Stadtgeschichte in authentischer Kulisse.
- Viele dieser Sehenswürdigkeiten werden selbst von Einheimischen oft übersehen.
Sehenswürdigkeiten rund um Oldenburg: Lohnende Ausflugsziele in der Region
Wer Oldenburg als Ausgangspunkt für Entdeckungen in der Region nutzen möchte, wird von der Vielfalt der umliegenden Ausflugsziele begeistert sein. Das Ammerland mit seinen prachtvollen Rhododendronparks und historischen Gärten bietet besonders im Frühling ein atemberaubendes Naturschauspiel. An der nahe gelegenen Nordseeküste locken charmante Küstenorte wie Dangast mit seinem Strand und dem bekannten Kurhaus, das schon die Expressionisten inspirierte. Naturliebhaber schätzen das Oldenburger Münsterland mit seinen idyllischen Moorlandschaften und gut ausgebauten Radwegen, die zu ausgedehnten Touren einladen.
Häufige Fragen zu Oldenburg Sehenswürdigkeiten
Welche historischen Bauwerke sollte man in Oldenburg unbedingt besichtigen?
Das Oldenburger Schloss ist das kulturelle Herzstück der Stadt und beherbergt heute das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte. Ebenfalls sehenswert ist der Lappan, ein markanter Glockenturm aus dem 15. Jahrhundert und Wahrzeichen der Innenstadt. Das Degodehaus am Marktplatz beeindruckt mit seiner imposanten Renaissance-Fassade. Architekturliebhaber sollten zudem das klassizistische Staatstheater und das historische Rathaus mit seinem prachtvollen Rathaussaal besuchen. Die St. Lamberti Kirche, deren Ursprünge bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen, rundet den Rundgang durch die Oldenburger Altstadt perfekt ab.
Gibt es in Oldenburg Museen, die sich besonders für Familien mit Kindern eignen?
Das Landesmuseum Natur und Mensch bietet interaktive Ausstellungen zur Natur- und Kulturgeschichte, die besonders bei jungen Besuchern Anklang finden. Ein echter Publikumsmagnet ist das Oldenburger Computer-Museum mit seiner spielbaren Sammlung historischer Computer und Videospiele. Das Horst-Janssen-Museum gestaltet regelmäßig kreative Workshops für den künstlerischen Nachwuchs. Im Stadtmuseum können Kinder auf spielerische Weise die Geschichte Oldenburgs entdecken. Bei schlechtem Wetter bietet das Edith-Russ-Haus für Medienkunst familienfreundliche Führungen durch seine modernen Ausstellungen an. Alle Einrichtungen haben spezielle Vermittlungsangebote entwickelt, die den Museumsbesuch zum Erlebnis machen.
Welche Parks und Grünanlagen kann man in Oldenburg besuchen?
Der Schlossgarten ist eine weitläufige Parkanlage im englischen Landschaftsstil und bietet mit seinem alten Baumbestand idyllische Spazierwege. Der Eversten Holz, ein stadtnaher Wald, lädt mit Lichtungen und Teichen zu ausgedehnten Wanderungen ein. Besonders schön ist der botanische Garten mit seiner vielfältigen Pflanzensammlung, thematischen Bereichen und dem Gewächshaus. Die Wallanlagen, die den historischen Stadtkern umschließen, wurden aus den ehemaligen Befestigungsanlagen zu grünen Erholungsoasen umgestaltet. Der Küstenkanal mit seinen Uferpromenaden eignet sich perfekt für Radtouren und Spaziergänge. Diese Grünflächen bieten sowohl Einheimischen als auch Besuchern wertvolle Naturerlebnisse mitten in der Stadt.
Welche kulinarischen Spezialitäten sollte man in Oldenburg probieren?
Der Oldenburger Grünkohl mit Pinkel (eine geräucherte Grützwurst) ist die bekannteste regionale Delikatesse, die besonders in der Winterzeit auf den Speisekarten der lokalen Gasthäuser zu finden ist. Nicht verpassen sollte man auch den Oldenburger Butterkuchen, ein süßes Hefegebäck mit reichlich Butter und Zucker. Typisch norddeutsch sind die Gerichte mit frischem Fisch aus der nahen Nordsee. In den Cafés der Innenstadt werden traditionelle Backwaren wie der Ollnborger Peerkopp, ein Lebkuchen mit Marzipan, angeboten. Einheimische schätzen zudem den Ammerländer Schinken, der oft als regionale Köstlichkeit auf den Tisch kommt. Die kulinarische Szene Oldenburgs vereint traditionelle norddeutsche Küche mit modernen Einflüssen.
Wann ist die beste Reisezeit für einen Besuch in Oldenburg?
Die Sommermonate Juni bis August bieten mit durchschnittlichen Temperaturen von 20-25°C ideale Bedingungen für Stadtbesichtigungen und Aktivitäten im Freien. Der Frühling (April-Mai) verzaubert mit blühenden Parkanlagen und dem Erwachen der Natur im Schlossgarten. Im Herbst (September-Oktober) zeigt sich die Stadt in malerischen Farben, und die kulturellen Veranstaltungen verlagern sich wieder in die Innenräume. Besonders stimmungsvoll ist die Vorweihnachtszeit mit dem traditionellen Lamberti-Markt, der die Innenstadt in ein Lichtermeer verwandelt. Das Klima in Oldenburg ist generell mild und gemäßigt, wobei die Frühjahrs- und Herbstmonate oft von weniger Touristenandrang geprägt sind und daher entspanntere Besichtigungen ermöglichen.
Wie kann man Oldenburg am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden?
Die kompakte Innenstadt Oldenburgs ist perfekt für Erkundungen zu Fuß geeignet. Der etwa zweistündige „Oldenburger Altstadtrundgang“ führt an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten vorbei – eine Routenkarte ist im Touristenbüro erhältlich. Für Radfahrer bietet die fahrradfreundliche Stadt ein hervorragendes Wegenetz mit ausgeschilderten Touren wie dem „Kulturradweg“, der kulturelle Highlights verbindet. Bei der Tourist-Information können Fahrräder gemietet werden. Besonders beliebt ist der „Grüne Ring“, ein 15 km langer Rad- und Wanderweg, der die Stadt umrundet und Parks sowie Naturschutzgebiete erschließt. Entlang des Küstenkanals führt ein attraktiver Radweg, der sich für längere Ausflüge ins Oldenburger Umland anbietet.