Celle, eine der malerischsten Städte Niedersachsens, verzaubert Besucher mit ihrem außergewöhnlich gut erhaltenen Fachwerkensemble und einer über 700-jährigen Geschichte. Die charmante Altstadt mit ihren mehr als 400 restaurierten Fachwerkhäusern bildet eine perfekte Kulisse für einen entspannten Stadtbummel, bei dem Sie in vergangene Jahrhunderte eintauchen können.
Ob das prachtvolle Celler Schloss, das als eines der bedeutendsten Welfenresidenzen gilt, oder die verwinkelten Gassen mit ihren bunten Kaufmannshäusern – Celle bietet auf kompaktem Raum kulturelle Highlights, die sich bequem zu Fuß erkunden lassen. In diesem Artikel stellen wir Ihnen acht besonders sehenswerte Attraktionen vor, die Sie bei Ihrem Besuch in Celle nicht verpassen sollten.
Anreise: Celle liegt etwa 40 km nordöstlich von Hannover und ist gut mit Auto (A7/B3) und Bahn erreichbar.
Beste Besuchszeit: April bis Oktober, besonders stimmungsvoll während des Weihnachtsmarkts im Dezember.
Stadtrundgang: Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen in der kompakten Altstadt und sind in 2-3 Stunden zu Fuß erkundbar.
Die historischen Sehenswürdigkeiten in Celle: Eine Zeitreise durch die Fachwerkstadt
Die malerische Altstadt von Celle verzaubert Besucher mit über 500 wunderschön restaurierten Fachwerkhäusern, die teilweise bis ins 16. Jahrhundert zurückreichen und einen einzigartigen Einblick in die norddeutsche Architekturgeschichte bieten. Im Zentrum thront das prachtvolle Celler Schloss, das mit seiner beeindruckenden Fassade und dem liebevoll angelegten Französischen Garten an die Zeit erinnert, als Celle Residenzstadt der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg war. Beim Schlendern durch die kopfsteingepflasterten Gassen entdeckt man neben der imposanten Stadtkirche auch zahlreiche kleine Museen und historische Gebäude, die ähnlich wie die malerischen Sehenswürdigkeiten in der Toskana von vergangenen Zeiten erzählen. Das Alte Rathaus mit seiner prächtigen Renaissance-Fassade und die gut erhaltene Stadtmauer vervollständigen das historische Ensemble, das Celle zu einem lebendigen Museum deutscher Stadtgeschichte macht.
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Schloss Celle: Die prächtigste Sehenswürdigkeit im Herzen der Stadt
Das Schloss Celle thront majestätisch im Zentrum der Altstadt und gilt unbestritten als das Wahrzeichen der Stadt. Mit seiner beeindruckenden Fassade im Stil der Weserrenaissance zieht das ehemalige Residenzschloss der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg jährlich tausende Besucher in seinen Bann. Im Inneren begeistert besonders das prachtvolle Schlosstheater aus dem 17. Jahrhundert, eines der ältesten noch bespielbaren Barocktheater Deutschlands. Bei einer Führung durch die fürstlichen Prunkgemächer erhalten Besucher faszinierende Einblicke in die höfische Lebenskultur vergangener Jahrhunderte. Die umliegenden Schlossgärten laden nach der Besichtigung zu einem entspannten Spaziergang ein und bieten einen wunderbaren Blick auf die imposante Architektur des Schlosses.
Erbaut: 13. Jahrhundert, heutige Form aus dem 16.-19. Jahrhundert
Besonderheit: Besitzt eines der ältesten noch erhaltenen Barocktheater Europas (1674)
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr (April bis Oktober) und 10 bis 16 Uhr (November bis März)
Celles Altstadt entdecken: Fachwerkhäuser als lebendige Sehenswürdigkeiten

Die malerische Altstadt von Celle verzaubert Besucher mit über 400 wunderschön erhaltenen Fachwerkhäusern, deren kunstvoll verzierte Fassaden Geschichten aus vergangenen Jahrhunderten erzählen. Bei einem gemütlichen Spaziergang durch die engen, kopfsteingepflasterten Gassen fühlt man sich in eine andere Zeit zurückversetzt, während die farbenfrohen Holzbalken und die aufwändigen Schnitzereien der Häuser das Auge erfreuen. Jedes dieser architektonischen Meisterwerke hat seinen eigenen Charakter, ähnlich wie die historischen Bauwerke, die man auch auf Borkums idyllischer Insellandschaft entdecken kann. Die Altstadt von Celle gilt als eines der am besten erhaltenen Fachwerkensembles in Deutschland und bietet damit ein authentisches Erlebnis, das die Besucher tief in die Geschichte dieser niedersächsischen Perle eintauchen lässt.
Kulturelle Sehenswürdigkeiten Celles: Von Museen bis zum Stadttheater
Celle bietet neben seiner architektonischen Schönheit auch ein reichhaltiges kulturelles Leben, das in zahlreichen Museen und Kultureinrichtungen erlebbar wird. Das Bomann-Museum begeistert mit seiner umfangreichen Sammlung zur Volkskunde und Stadtgeschichte, während das benachbarte Residenzmuseum wertvolle Einblicke in die höfische Kultur vergangener Zeiten gewährt. Kunstliebhaber kommen in der Kunst & Kultur Stiftung auf ihre Kosten, die regelmäßig wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst präsentiert. Ein besonderes Highlight im kulturellen Kalender der Stadt sind die Aufführungen im historischen Schlosstheater, einem der ältesten noch bespielten Barocktheater Deutschlands, sowie die Inszenierungen im modernen Stadttheater.
- Das Bomann-Museum zeigt eindrucksvolle Ausstellungen zur regionalen Geschichte und Volkskunde.
- Im Residenzmuseum können Besucher die höfische Kultur des Welfenhauses erleben.
- Die Kunst & Kultur Stiftung präsentiert wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst.
- Das barocke Schlosstheater zählt zu den ältesten noch bespielten Theatern Deutschlands.
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Die grünen Sehenswürdigkeiten Celles: Parks und Gartenanlagen zum Verweilen
Die Französischen Gärten zählen zu den idyllischsten grünen Oasen in Celle und verzaubern mit ihrer historischen Gestaltung nach französischem Vorbild. Nur wenige Gehminuten vom Schloss entfernt lädt der Thaers Garten mit seinen prächtigen Blumenbeeten und alten Baumbeständen zum Flanieren ein. Besonders in den Sommermonaten sollte man den Heilpflanzengarten an der Stadtmauer besuchen, der nicht nur einen therapeutischen Zweck erfüllt, sondern auch durch seine duftende Pflanzenvielfalt beeindruckt. Der weitläufige Schlosspark bietet mit seinen schattigen Plätzen die perfekte Gelegenheit, eine Pause vom Sightseeing einzulegen und die Atmosphäre des historischen Celles zu genießen. Naturliebhaber sollten zudem einen Abstecher in die Celler Orchideenwelt unternehmen, die mit ihrer exotischen Pflanzenpracht das ganze Jahr über ein farbenprächtiges Highlight darstellt.
Französische Gärten: Barocke Gartenanlage aus dem 17. Jahrhundert, ganzjährig geöffnet und kostenfrei zugänglich.
Schlosspark: 7 Hektar große Parkanlage direkt am Celler Schloss mit historischem Baumbestand und regelmäßigen Open-Air-Veranstaltungen im Sommer.
Celler Orchideenwelt: Über 1.000 Orchideenarten in tropischer Atmosphäre, geöffnet Di-So von 10-17 Uhr, Eintritt 8,50 €.
Sehenswürdigkeiten für Familien: Kinderfreundliche Ausflugsziele in und um Celle
Celle bietet zahlreiche Attraktionen, die speziell für Familien mit Kindern konzipiert sind und unvergessliche Erlebnisse garantieren. Das Celler Badeland mit seinen Rutschen und dem Außenbereich begeistert kleine Wasserratten, während der nahegelegene Stadtwald mit seinem Waldspielplatz und Tiergehege zu ausgelassenen Entdeckungstouren einlädt. Für einen spannenden Tagesausflug können Familien auch eine kleine Reise wie nach Sri Lankas Hauptstadt Colombo nachempfinden und im Serengeti-Park Hodenhagen, nur 30 Minuten von Celle entfernt, exotische Tiere hautnah erleben.
Verborgene Sehenswürdigkeiten: Celles unentdeckte Schätze abseits der Touristenpfade

Abseits des malerischen Schlosses und der bekannten Altstadt verbirgt sich in Celle eine Welt verborgener Kleinode, die selbst vielen Einheimischen unbekannt bleibt. In den versteckten Gassen des Französischen Gartens finden Besucher nicht nur prachtvolle Blumenarrangements, sondern auch historische Pavillons, die eine ruhige Atmosphäre zum Verweilen bieten. Die kaum besuchte Reformierte Kirche in der Bergstraße überrascht mit ihrer schlichten Eleganz und beherbergt kunstvolle Grabplatten aus dem 17. Jahrhundert. Wer den ausgetretenen Pfaden entflieht, wird im idyllischen Heilpflanzengarten am Neuen Rathaus mit duftenden Kräuterbeeten und einem versteckten Café belohnt, das hausgemachte Spezialitäten nach alten Celler Rezepten anbietet.
- Versteckte Pavillons und ruhige Ecken im Französischen Garten
- Die architektonisch schlichte, aber historisch bedeutsame Reformierte Kirche
- Der Heilpflanzengarten mit seinem versteckten Café beim Neuen Rathaus
- Abseits der Touristenpfade entdeckt man das authentische Celler Alltagsleben
Sehenswürdigkeiten in Celle bei Nacht: Beleuchtete Fassaden und abendliche Stadtführungen
Die historische Altstadt von Celle erstrahlt bei Nacht in einem ganz besonderen Glanz, wenn die kunstvoll restaurierten Fachwerkfassaden durch die stimmungsvolle Beleuchtung in Szene gesetzt werden. Besonders das Celler Schloss und das Alte Rathaus wirken im Lichtermeer wie aus einem Märchenbuch und bieten fantastische Fotomotive für Nachtschwärmer. Die beliebten Nachtwächterführungen, die regelmäßig durch die verwinkelten Gassen der Altstadt führen, verbinden historische Anekdoten mit dem besonderen Flair der abendlichen Atmosphäre. Wer die Stadt von einer romantischen Seite erleben möchte, sollte unbedingt an einer der thematischen Abendführungen teilnehmen, bei denen man Celle fernab vom Touristentrubel des Tages ganz neu entdecken kann.
Häufige Fragen zu Sehenswürdigkeiten Celle
Was sind die bekanntesten Attraktionen in Celle?
Das Celler Schloss mit seinem prächtigen Renaissancebau gilt als Hauptattraktion der Stadt und beheimatet das Residenzmuseum. Die Altstadt mit mehr als 400 Fachwerkhäusern aus verschiedenen Epochen bildet einen einzigartigen Architekturkomplex. Das Bomann-Museum zeigt die Kulturgeschichte der Region, während das Kunstmuseum hervorragende Sammlungen moderner Kunst präsentiert. Ebenfalls sehenswert sind die St. Marien-Kirche und das Neue Rathaus. Für Naturliebhaber bieten die Französischen Gärten und der Schlosspark idyllische Ausflugsziele. Diese Wahrzeichen machen Celle zu einem bedeutenden Touristenmagnet in Niedersachsen.
Wann ist die beste Zeit, um die Sehenswürdigkeiten in Celle zu besichtigen?
Die ideale Besuchszeit für Celles Highlights liegt zwischen Mai und September, wenn angenehmes Wetter längere Stadterkundungen begünstigt. Die historischen Bauwerke und Museen können Sie ganzjährig besichtigen, aber die malerischen Gassen der Fachwerkstadt kommen bei Sonnenschein besonders gut zur Geltung. In der Sommersaison finden zudem zahlreiche Veranstaltungen statt, wie das Celler Stadtfest oder die Lichterwochen. Der Advent bietet mit dem traditionellen Weihnachtsmarkt eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre in der illuminierten Altstadt. Wochentags sind die Besuchermagnete in der Regel weniger überlaufen als am Wochenende, was entspannteres Sightseeing ermöglicht.
Kann man die Sehenswürdigkeiten in Celle an einem Tag besichtigen?
Ein Tagesausflug nach Celle ermöglicht durchaus einen guten Überblick über die wichtigsten Attraktionen. Die kompakte Innenstadt mit ihren historischen Baudenkmälern lässt sich bequem zu Fuß erkunden. Für die Hauptsehenswürdigkeiten wie das Residenzschloss, die Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern und einen Museumsbesuch sollten Sie etwa 4-6 Stunden einplanen. Möchten Sie jedoch die kulturellen Schätze der Stadt intensiver erkunden, jeden Winkel der pittoresken Gassen entdecken und vielleicht auch die Französischen Gärten oder das Kunstmuseum ausgiebig besichtigen, empfiehlt sich ein zweitägiger Aufenthalt. Dies gibt Ihnen auch die Möglichkeit, die lokale Gastronomie in Ruhe zu genießen und einen Abendspaziergang durch die beleuchtete Altstadt zu unternehmen.
Welche Museen in Celle sind besonders sehenswert?
Das Residenzmuseum im Celler Schloss gibt faszinierende Einblicke in die höfische Kultur und zeigt prachtvolle Innenräume mit originaler Ausstattung. Das Bomann-Museum als eines der bedeutendsten volkskundlichen Museen Norddeutschlands präsentiert beeindruckende Sammlungen zur Alltagskultur und Handwerksgeschichte der Region. Kunstliebhaber sollten unbedingt das Kunstmuseum Celle besuchen, das als erstes 24-Stunden-Kunstmuseum Deutschlands gilt und durch seine Lichtinstallationen auch nachts ein besonderes Erlebnis bietet. Das Deutsche Sielmann-Institut informiert über Naturschutz und Ökologie. Etwas außergewöhnlicher ist das Accordeon-Museum, das die Geschichte dieses Musikinstruments dokumentiert. Diese Kultureinrichtungen vermitteln auf vielfältige Weise Einblicke in die Geschichte und künstlerische Tradition der Residenzstadt.
Gibt es geführte Stadttouren durch Celle?
Celle bietet ein vielfältiges Angebot an geführten Rundgängen durch die historische Altstadt. Die Touristeninformation organisiert regelmäßige Stadtführungen mit zertifizierten Gästeführern, die tiefe Einblicke in die Architekturgeschichte und historische Entwicklung der Fachwerkstadt geben. Thematische Spaziergänge fokussieren sich auf verschiedene Aspekte wie die herzogliche Geschichte, berühmte Persönlichkeiten oder architektonische Besonderheiten. Besonders beliebt sind die abendlichen Laternenführungen mit dem Nachtwächter, der in historischem Kostüm durch die stimmungsvoll beleuchteten Gassen führt. Für individuellere Erlebnisse können Privattouren gebucht werden. Digital-Affine nutzen die Celle-App mit Audioguide für selbstständige Erkundungstouren im eigenen Tempo. Die meisten Führungen starten am Schlossplatz oder an der Tourist-Information.
Welche familienfreundlichen Sehenswürdigkeiten gibt es in Celle?
Familien mit Kindern bietet Celle zahlreiche unterhaltsame Ausflugsziele. Der Französische Garten mit seinem Spielplatz und dem kleinen Tiergehege lädt zum Entspannen und Toben ein. Das Bomann-Museum hat spezielle Kinderführungen und interaktive Ausstellungsbereiche entwickelt, die Geschichte lebendig vermitteln. Im Sommer sorgt das Celler Badeland mit Rutschenpark für Abkühlung und Vergnügen. Ein besonderes Erlebnis bietet der Celler Weihnachtsmarkt mit seinem historischen Karussell und dem Märchenwald. Nur wenige Kilometer entfernt liegt der Wildpark Südheide, wo heimische Tierarten in naturnahen Gehegen beobachtet werden können. Viele Cafés in der Fußgängerzone sind kinderfreundlich eingerichtet und bieten spezielle Kindermenüs. Die kurzen Wege zwischen den Attraktionen machen den Stadtbesuch auch mit kleinen Entdeckern angenehm.