Frankfurt am Main – eine Stadt, die mit ihrer beeindruckenden Skyline oft als „Mainhattan“ bezeichnet wird und gleichzeitig eine faszinierende Mischung aus Tradition und Moderne verkörpert. Als Finanzzentrum Deutschlands lockt die Metropole am Main jährlich tausende Besucher an, die sich von der einzigartigen Atmosphäre der Stadt verzaubern lassen. Ob historische Gebäude, kulturelle Highlights oder architektonische Meisterwerke – Frankfurt hat für jeden Geschmack etwas zu bieten.
In diesem Artikel stellen wir dir 8 unverzichtbare Sehenswürdigkeiten vor, die du bei deinem Städtetrip nach Frankfurt unbedingt besichtigen solltest. Von der historischen Altstadt über den imposanten Römerberg bis hin zum modernen Bankenviertel – wir nehmen dich mit auf eine Entdeckungsreise durch eine der vielseitigsten Städte Deutschlands. Lass dich inspirieren und plane deinen perfekten Aufenthalt in der Main-Metropole!
Beste Reisezeit: April bis Oktober, besonders schön während der Weihnachtsmärkte im Dezember
Aufenthaltsdauer: 2-3 Tage ideal für alle Hauptattraktionen
Fortbewegung: Gut ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz mit U-Bahn, S-Bahn und Straßenbahnen
Frankfurt am Main: Die pulsierende Metropole im Herzen Deutschlands
Frankfurt am Main beeindruckt als dynamische Finanzmetropole mit ihrer imposanten Skyline, die ihr den Beinamen „Mainhattan“ eingebracht hat. Die Stadt vereint auf einzigartige Weise historisches Erbe, wie den wiederaufgebauten Römerberg, mit modernster Architektur und einem vielfältigen kulturellen Angebot. Neben dem geschäftigen Treiben bietet Frankfurt auch überraschend viele grüne Oasen wie den Palmengarten oder die Mainufer, die zum Entspannen und Naturerleben inmitten der Großstadt einladen. Mit dem Flughafen als internationalem Drehkreuz und dem Hauptbahnhof als wichtigem Verkehrsknotenpunkt ist Frankfurt das pulsierende Herz Deutschlands und ein Schmelztiegel verschiedener Kulturen.
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Die Geschichte Frankfurts – Von der Römerzeit bis zur Finanzhauptstadt
Die Ursprünge Frankfurts reichen bis in die Römerzeit zurück, als die Römer im 1. Jahrhundert ein Kastell an einer strategisch günstigen Furt durch den Main errichteten. Im Mittelalter entwickelte sich Frankfurt zum bedeutenden Handelsplatz und wurde 1372 zur Freien Reichsstadt ernannt, in der später auch die deutschen Kaiser gewählt und gekrönt wurden. Die Frankfurter Messe, deren Tradition bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht, machte die Stadt zu einem internationalen Handelszentrum und legte den Grundstein für ihre wirtschaftliche Bedeutung. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Frankfurt zum Sitz der Deutschen Bundesbank und entwickelte sich mit der Ansiedlung zahlreicher Banken und der Frankfurter Börse zur Finanzmetropole Deutschlands. Heute prägt die einzigartige Skyline mit ihren Hochhäusern das Stadtbild und symbolisiert Frankfurts Wandel von der historischen Handelsstadt zum modernen Finanz- und Wirtschaftszentrum Europas.
Frankfurt wurde 1372 zur Freien Reichsstadt ernannt und war Ort der deutschen Kaiserwahlen.
Die Frankfurter Messe hat eine über 800-jährige Tradition und geht auf das 12. Jahrhundert zurück.
Als Sitz der Europäischen Zentralbank, der Deutschen Bundesbank und mehr als 200 Banken ist Frankfurt das wichtigste Finanzzentrum Deutschlands.
Frankfurter Sehenswürdigkeiten: Ein Spaziergang durch die Altstadt

Die Frankfurter Altstadt verzaubert mit ihren restaurierten Fachwerkhäusern und dem prächtigen Römerberg, der als das Herzstück der historischen Innenstadt gilt. Beim Flanieren entlang der engen Gassen trifft man unweigerlich auf den imposanten Kaiserdom, in dem einst deutsche Könige und Kaiser gekrönt wurden. Besonders beeindruckend ist auch die neue Altstadt mit ihren originalgetreu wiederaufgebauten Häusern, die einen authentischen Einblick in die Geschichte der Stadt bieten und perfekt für einen Tagesausflug vor einer Reise nach Italien sind. Der Spaziergang führt schließlich zur Main-Promenade, von wo aus man einen herrlichen Blick auf die Skyline der Bankenmetropole genießen kann, die im starken Kontrast zur historischen Altstadt steht.
Kulinarisches Frankfurt: Vom Apfelwein bis zur internationalen Küche
Frankfurt überzeugt nicht nur durch seine beeindruckende Skyline, sondern auch durch eine vielfältige kulinarische Landschaft, in der die Frankfurter Apfelwein-Tradition besonders hervorsticht. In den gemütlichen Apfelweinwirtschaften im Stadtteil Sachsenhausen können Besucher den säuerlichen Schoppen genießen, idealerweise begleitet von deftigem Handkäs mit Musik oder der beliebten Grünen Soße mit Kartoffeln und Eiern. Die internationale Ausrichtung der Finanzmetropole spiegelt sich auch in ihrem kulinarischen Angebot wider, das von koreanischen Restaurants im Bahnhofsviertel bis zu mediterranen Köstlichkeiten am Mainufer reicht. Die Kleinmarkthalle im Zentrum der Stadt ist ein wahres Paradies für Feinschmecker, wo lokale Spezialitäten und internationale Delikatessen unter einem Dach vereint sind.
- Apfelwein als traditionsreiches Frankfurter Getränk mit zugehörigen regionalen Spezialitäten
- Internationale Küche durch den multikulturellen Charakter der Finanzmetropole
- Kleinmarkthalle als zentraler Treffpunkt für Gourmets und Genießer
- Kontrast zwischen traditioneller Frankfurter Küche und modernen kulinarischen Einflüssen
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Die Frankfurter Skyline – Warum die Stadt auch „Mainhattan“ genannt wird
Die Skyline Frankfurts mit ihren imposanten Hochhäusern prägt unverwechselbar das Stadtbild und hat der Mainmetropole den Spitznamen Mainhattan eingebracht. Mit mehr als 30 Gebäuden, die über 100 Meter in die Höhe ragen, besitzt Frankfurt die eindrucksvollste Hochhaussilhouette Deutschlands, die besonders vom gegenüberliegenden Mainufer aus betrachtet werden kann. Die markantesten Wahrzeichen sind dabei der 259 Meter hohe Commerzbank Tower, der Messeturm mit seiner charakteristischen Pyramidenspitze und der futuristische Europaturm, der mit 337 Metern zu den höchsten freistehenden Bauwerken Europas zählt. Im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Metropolen konzentrieren sich Frankfurts Wolkenkratzer hauptsächlich im Bankenviertel und bilden ein kompaktes Ensemble, das besonders bei Sonnenuntergang oder in der Nacht mit seiner Beleuchtung beeindruckt. Trotz ihrer modernen Architektur steht die Frankfurter Skyline in spannendem Kontrast zu den historischen Vierteln wie dem Römerberg oder der Altstadt, was den besonderen Reiz der Stadt ausmacht.
Frankfurt besitzt mit 17 der 19 höchsten Gebäude Deutschlands die größte Hochhauskonzentration im Land.
Der Spitzname „Mainhattan“ entstand in den 1960er Jahren mit dem Beginn des Hochhausbaus und der wachsenden Bedeutung als Finanzmetropole.
Der beste Aussichtspunkt für die Skyline ist der „Main Tower“, der als einziger Wolkenkratzer eine öffentlich zugängliche Aussichtsplattform in 200 Metern Höhe bietet.
Grünes Frankfurt: Parks und Naherholungsgebiete für Naturliebhaber
Frankfurt überrascht mit einer Vielzahl an grünen Oasen, die inmitten der Hochhauskulisse für Erholung und Entspannung sorgen. Der weitläufige Stadtwald im Süden Frankfurts ist mit über 4.800 Hektar eines der größten innerstädtischen Waldgebiete Deutschlands und bietet zahlreiche Wander- und Radwege für Ausflügler. Wer die warmen Sommermonate in Frankfurt genießen möchte, findet im Grüneburgpark oder am Mainufer perfekte Orte für ein Picknick oder entspannte Spaziergänge – mit der richtigen Packliste für den Sommer wird jeder Ausflug ins Grüne zum unvergesslichen Erlebnis.
Frankfurter Kultur erleben: Museen, Theater und Veranstaltungen

Frankfurt bietet eine beeindruckende Kulturlandschaft mit über 60 Museen und Ausstellungshäusern, darunter das weltbekannte Städel Museum und das Museum für Moderne Kunst am Museumsufer. Das Schauspiel Frankfurt und die Alte Oper begeistern Theaterliebhaber mit erstklassigen Aufführungen von Klassikern bis zu zeitgenössischen Stücken. Jährliche Highlights im Kulturkalender sind die Frankfurter Buchmesse, das Museumsufer-Fest und die Luminale, die die Stadt in ein faszinierendes Lichtermeer verwandelt. Wer die Frankfurter Kultur hautnah erleben möchte, findet an jedem Tag der Woche spannende Ausstellungen, Konzerte oder Theateraufführungen, die die kulturelle Vielfalt der Mainmetropole widerspiegeln.
- Frankfurts Museumsufer vereint über 60 Museen und Ausstellungshäuser auf beiden Seiten des Mains.
- Das Schauspiel Frankfurt und die Alte Oper bieten erstklassige Theateraufführungen und Konzerte.
- Die Frankfurter Buchmesse ist das größte internationale Branchentreffen der Literatur- und Medienwelt.
- Kulturelle Veranstaltungen wie das Museumsufer-Fest und die Luminale ziehen jährlich tausende Besucher an.
Shopping in Frankfurt: Vom Einkaufsbummel auf der Zeil bis zu exklusiven Boutiquen
Frankfurts bekannteste Einkaufsmeile, die Zeil, lockt täglich tausende Besucher mit ihren zahlreichen Kaufhäusern und Modeketten an. Wer es exklusiver mag, findet in der Goethestraße hochwertige Designerboutiquen und internationale Luxusmarken in stilvollem Ambiente. Das MyZeil Shopping-Center beeindruckt nicht nur mit seiner futuristischen Architektur, sondern auch mit einem vielfältigen Angebot auf mehreren Etagen. In den charmanten Seitenstraßen des Nordend und Sachsenhausen verstecken sich zudem zahlreiche individuelle Läden und kleine Boutiquen, die zum Stöbern nach einzigartigen Souvenirs einladen.
Häufige Fragen zu Frankfurt
Was sind die bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Frankfurt?
Die Mainmetropole bietet zahlreiche Attraktionen für Besucher. Der Römerberg mit seinen historischen Fachwerkhäusern und dem Rathaus bildet das Herzstück der Altstadt. Die Paulskirche, Wiege der deutschen Demokratie, liegt nur wenige Schritte entfernt. Das Museumsufer beherbergt über 15 Museen verschiedenster Ausrichtungen. Der 200 Meter hohe Main Tower ermöglicht einen spektakulären Blick über die Bankenstadt. Weitere Highlights sind der Kaiserdom, der Eiserne Steg und die Goethe-Haus, Geburtsort des berühmten Dichters. Der Palmengarten und der Frankfurter Zoo bieten Naturerlebnisse inmitten der Großstadt.
Wie kommt man am besten vom Frankfurter Flughafen in die Innenstadt?
Vom größten deutschen Airport erreichen Sie das Stadtzentrum besonders bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Die S-Bahnlinien S8 und S9 benötigen nur etwa 15 Minuten zum Hauptbahnhof und verkehren im 15-Minuten-Takt. Der Regionalzug (RE) ist mit 11 Minuten Fahrzeit noch schneller. Für Geschäftsreisende bietet sich auch die teurere Taxifahrt an, die je nach Verkehrslage 20-30 Minuten dauert und etwa 30-35 Euro kostet. Shuttle-Services verschiedener Hotels stehen ebenfalls zur Verfügung. Mit dem Mietwagen sollten Sie die Verkehrssituation und Parkmöglichkeiten in der Finanzmetropole bedenken – die öffentlichen Verkehrsmittel sind meist die effizientere Alternative.
Wann ist die beste Reisezeit für einen Besuch in Frankfurt?
Die Mainstadt präsentiert sich von Mai bis September von ihrer besten Seite mit angenehmen Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad. Der Frühling verzaubert mit blühenden Parkanlagen wie dem Palmengarten. Im Hochsommer locken Veranstaltungen wie das Museumsuferfest Ende August. Der Herbst bietet mildes Wetter und weniger Touristenandrang. In der Vorweihnachtszeit verwandelt der traditionelle Weihnachtsmarkt auf dem Römerberg die Metropole in ein festliches Lichtermeer. Messetermine wie die Buchmesse im Oktober oder die IAA sollten bei der Reiseplanung berücksichtigt werden, da während dieser Großevents Hotelpreise steigen und Unterkünfte knapp werden können. Die Finanzhochburg ist grundsätzlich ganzjährig einen Besuch wert.
Welche kulinarischen Spezialitäten sollte man in Frankfurt probieren?
Die hessische Handelsstadt bietet einige charakteristische Gaumenfreuden. Allen voran steht das Frankfurter Nationalgetränk – Apfelwein (lokal „Ebbelwoi“ genannt), der traditionell in gerippten Gläsern serviert wird. Dazu passt die deftige „Handkäs mit Musik“, ein Sauermilchkäse mit Zwiebeln und Kümmel. Die berühmten Frankfurter Würstchen unterscheiden sich von ihren amerikanischen Namensvettern durch ihre rauchige Note und werden meist mit Senf und Brot serviert. Zur Mainmetropole gehört auch die „Grüne Soße“ aus sieben Kräutern, die typischerweise zu Eiern und Kartoffeln gereicht wird. Als süße Versuchung lockt die „Frankfurter Kranz“, eine Buttercremetorte mit Krokant. In den traditionellen Apfelweinwirtschaften im Stadtteil Sachsenhausen erleben Sie authentische Frankfurter Esskultur.
Was kann man in Frankfurt mit Kindern unternehmen?
Die Mainmetropole bietet zahlreiche familienfreundliche Aktivitäten. Der Frankfurter Zoo begeistert mit über 4.500 Tieren und seinem Exotarium. Im Senckenberg Naturmuseum bestaunen kleine Entdecker lebensgroße Dinosaurierskelette. Der Palmengarten lädt mit weitläufigen Grünflächen zum Toben ein und beherbergt exotische Pflanzen in verschiedenen Themenhäusern. Das Kindermuseum präsentiert interaktive Ausstellungen speziell für junge Besucher. Am Main können Familien Ausflugsschiffe besteigen oder im Sommer die Wasserspielplätze nutzen. Das Kommunikationsmuseum zeigt auf spielerische Weise die Geschichte der Post und Telekommunikation. Bei Regenwetter bieten Indoor-Spielplätze wie der „Rebstockbad-Freizeitbereich“ mit seinem Wellenbad und Rutschen eine willkommene Alternative für aktive Kinder.
Wie teuer ist ein Wochenendaufenthalt in Frankfurt im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten?
Die Finanzmetropole gehört zu den kostspieligeren Reisezielen in Deutschland. Hotelübernachtungen liegen durchschnittlich 15-20% über dem Niveau anderer Großstädte wie Leipzig oder Dresden. Ein Mittelklasse-Hotel kostet am Wochenende etwa 90-150 Euro pro Nacht, während vergleichbare Unterkünfte in Hamburg oder München ähnliche Preise aufweisen. Die Gastronomie in der Mainstadt bewegt sich preislich im oberen Mittelfeld – ein Hauptgericht in einem Restaurant kostet typischerweise zwischen 15-25 Euro. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind mit etwa 5,50 Euro für eine Tageskarte vergleichsweise günstig. Messezeiten verteuern die Unterkünfte erheblich, weshalb eine vorausschauende Planung ratsam ist. In der Bankenstadt fallen die Preise am Wochenende oft niedriger aus als unter der Woche, wenn Geschäftsreisende die Hotels füllen.