Vielreisende kennen das Dilemma: Der Flug ist gebucht, das Meeting unverschiebbar – und dann kommt die Erkältung. Was nun? Einfach durchbeißen? Absagen? Und was passiert im Flugzeug mit geschwollenen Schleimhäuten, Druckausgleich und Schlaf in beengten Verhältnissen?
Fliegen mit Erkältung: die medizinische Seite
Druckkabinen in Flugzeugen führen zu Druckschwankungen, die bei geschwollenen Schleimhäuten im Mittelohr zu starken Schmerzen führen können. Abschwellende Nasensprays vor dem Start und kurz vor der Landung sind kein Luxus, sondern medizinisch sinnvoll. Wer ohnehin zu Druckproblemen beim Fliegen neigt, sollte bei Erkältung besonders vorsichtig sein.
Schnarchen im Hotel – unterschätzte Belastung
Auf Reisen schläft man anders: fremde Matratzen, Klimaanlagen, andere Zeitzonen, oft Alkohol bei Geschäftsessen. All das begünstigt Schnarchen – und in einem Hotelzimmer stört man damit bestenfalls sich selbst, schlimmstenfalls Mitreisende. Bei erkältungsbedingtem Schnarchen empfiehlt sich die Lektüre von Snorlys Ratgeber zu Schnarchen bei Erkältung, der konkret erklärt, welche einfachen Mittel auf Reisen helfen.
Das Reise-Schlafkit für Vielreisende
Kompakte Schlafmaske, hochwertige Ohrstöpsel, ein kleines Kissen für die Nackenrolle, eine eigene Schnarchschiene wenn nötig – das sind die Basics, die erfahrene Vielreisende immer dabeihaben. Lärm und Licht sind auf Reisen kaum kontrollierbar, aber abschirmbar.
Erkältung und Reise – Entscheidungshilfe
Faustregel: Bei Fieber über 38 Grad nicht fliegen – Immunsystem und Druckschwankungen sind eine schlechte Kombination, und man steckt Mitpassagiere an. Bei leichter Erkältung ohne Fieber ist Fliegen mit den richtigen Vorkehrungen vertretbar. Wichtig: genug trinken, Nasenspray bereit, und nach dem Flug Ruhe und Schlaf priorisieren.